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Triggerpunkttherapie

Durch akute oder chronische Überlastung bilden sich in unseren Muskelfasern Zonen, die sich krankhaft verändern. Es entstehen Muskelfunktionsstörungen und  Muskelverhärtungen.

Diese verursachen Schmerzen, die in andere zum Teil entfernte Körperregionen ausstrahlen können.

Verantwortlich hierfür sind sogenannte myofasziale Triggerpunkte.

Durch die Triggerpunkttherapie können diese krankhaften Veränderungen in unserer Muskulatur beseitigt werden.

Anwendungsgebiete:

  • Verringerung / Beseitigung von myofaszialem Schmerz
  • Wiederherstellung der physiologischen Funktion von Muskeln und Bindegewebe
  • Verbesserung der Blut- und Lymphdrainage
  • Verbesserung von Haltungs- und Bewegungsmustern
  • Positive Wirkung auf die Psyche des Patienten, insbesondere auch auf unbewusste emotionale Prozesse, die zu erhöhter Muskelspannung geführt haben
  • Reflektorische Beeinflussung innerer Organe

Klassische Massage

Die „Kunst der Berührung“, wie die Massage auch genannt wird, gehört zu den Behandlungsformen, die den Menschen Kraft und Vitalität gibt.

Die klassische Massage nimmt mittels verschiedener Grifftechniken (streichend, knetend, vibrierend, etc.) Einfluss auf die Muskulatur und oberflächliche Gewebsschichten.

Die Folge:

  • verbesserte Durchblutung
  • Anregung des Stoffwechsels
  • Lockerung, Dehnung, und Entspannung der Muskulatur

Die dadurch verbesserte Sauerstoffzufuhr der Muskulatur und der Abtransport von Stoffwechselprodukten (die den Muskel verhärten) bewirkt im Gewebe eine Schmerzlinderung.

Bei Sportlern ist sie eine sinnvolle Vor- und/oder Nachbereitung vor oder nach sportlichen Aktivitäten.

Bei berufs- und/oder haltungsbedingten einseitigen Belastungen bietet sich die klassische Massage als prophylaktische Maßnahme an.

Anwendungsgebiete

  • Erkrankungen des Bewegungsapparates, die einer Entspannung der Muskulatur bedürfen
  • schmerzhafte Verspannungen
  • einseitige Belastungen im Beruf
  • Nachbehandlung von Muskelverletzungen

Schwangerschaftsmassage

Eine Schwangerschaftsmassage kann dazu beitragen, durch verschiedene manuelle Techniken das Wohlbefinden zu stärken, Verspannungen zu lösen und Beschwerden zu lindern. Die Behandlung wird ab der 12. Schwangerschaftswoche angeboten und kann bis zum Ende der Schwangerschaft durchgeführt werden.

Vorteile Schwangerschaftsmassage

  • Linderung von Ischias-, Lenden- oder Rippenschmerzen
  • Verbesserung der Blutzirkulation
  • Unterstützung des Immun- und Lymphsystems
  • Linderung von Muskelkrämpfen
  • Verringerung von Ödemen und Gewebestauungen
  • Reduzierung von Stress und Angstzuständen
  • Verbesserung der Schlafqualität

Was genau ist eine Schwangerschaftsmassage? 
Eine Schwangerschaft gehört zu den schönsten Dingen, die eine Frau erleben kann. Der eigene Körper ist etwa 40 Wochen dabei, ein neues Menschenleben zu versorgen – das geht mit gewissen körperlichen Veränderungen einher, die unter Umständen auch zu Beschwerden führen können. Diese können unter anderem folgende sein:

  • Rückenschmerzen
  • Muskelverspannungen
  • Kopfschmerzen
  • Wassereinlagerungen
  • Verstopfung

Die Schwangerschaftsmassage bietet werdenden Müttern die Möglichkeit, den Körper in dieser besonderen Zeit zu unterstützen und die Mutter und das Ungeborene zu entspannen. Denn die Schwangerschaftsmassage ist eine spezielle Form der Massage, welche verschiedene Techniken vereint. So finden sich Teilbereiche aus der Lymphdrainage, der klassischen Massage, der Triggerpunkt-Behandlung oder auch Elemente der traditionellen chinesischen Medizin in der Schwangerschaftsmassage wieder. Dabei wird stets auf die individuellen Bedürfnisse der schwangeren Frau eingegangen.

Warum wird die Schwangerschaftsmassage angewendet?
Die Massagetherapie wirkt sich auf werdende Mütter positiv aus, unabhängig davon, ob sie unter Schwangerschaftsbeschwerden leiden oder nicht. Die durch die Schwangerschaftsmassage bewirkte ganzheitliche Entspannung fördert die Erholung. So werden die Müdigkeit und der Stress, die eine schwangere Frau empfinden kann, deutlich verringert, insbesondere im zweiten und dritten Trimester.

Außerdem ist die Behandlung für werdende Mütter eine gute Möglichkeit, mit ihrem Körper in Kontakt zu treten und sich in ihrer Haut wohlzufühlen. So kann die werdende Mutter nicht nur die körperlichen Veränderungen, die mit der Schwangerschaft einhergehen, bewältigen, sondern auch der Geburt gelassener entgegensehen.

Wann und wie wird die Schwangerschaftsmassage durchgeführt?
Die Behandlung wird ab der 12. Schwangerschaftswoche angeboten und kann bei einem normalen Schwangerschaftsverlauf bis zum Ende der Schwangerschaft durchgeführt werden. Dadurch, dass die in der Schwangerschaft ausgeschütteten Hormone das Gewebe des Körpers lockern, verlieren der Bandapparat und die Gelenke an Stabilität. Aus diesem Grund ist eine stabile, sichere und angenehme Lagerung der schwangeren Frau sehr wichtig, weshalb die Schwangerschaftsmassage meist in Seitenlage erfolgt.

Während der Behandlung kann der ganze Körper massiert werden: Je nach Beschwerdebild kommen unterschiedliche Massagegriffe zur Anwendung.

Welche Vorteile bietet die Schwangerschaftsmassage?
Viele Beschwerden, die in dieser besonderen Zeit auftreten, können durch verschiedene manuelle Therapien gelindert werden. So kann eine Schwangerschaftsmassage im zweiten sowie dritten Semester auftretende Rücken- und Nackenschmerzen reduzieren. Unter anderem wird die Durchblutung der Muskeln und des Bindegewebes angeregt, wodurch Verspannungen gelöst werden. Bei Wassereinlagerungen oder Verdauungsproblemen schaffen Fußreflexzonenmassagen Linderung. Aber auch werdende Mütter, die von all diesen Beschwerden verschont bleiben, profitieren von der Schwangerschaftsmassage: Die Behandlung entspannt die schwangere Frau und sorgt somit für Wohlbefinden für die Mutter und das ungeborene Kind. Im Folgenden werden die Vorteile der Schwangerschaftsmassage genauer aufgeführt:

Bewegungsapparat
Das Körpergewebe lockert sich durch die hormonellen Veränderungen. Dadurch ist die Stabilität der Wirbelsäule sowie der Beckenstruktur verringert, was nicht selten zu Schmerzen in der Symphyse beziehungsweise im Iliosakralgelenk führt. Denn der Körper versucht mit vermehrten Muskeleinsatz diese Instabilität auszugleichen. Die Folge: schmerzhafte Verspannungen. Auch der zunehmende Brustumfang kann Verspannungen im Schulter-Nackenbereich oder Spannungskopfschmerzen auslösen.

Die gezielte Behandlung der betroffenen Regionen macht Fehlhaltungen bewusst und reduziert Muskelschmerzen. Zudem hilft die Massage dabei, einer Chronifizierung der Beschwerden vorzubeugen.

Gastrointestinaltrakt
Häufig sind Schwangere von Verstopfung, Sodbrennen und Blähungen betroffen. Das liegt an der entspannten glatten Muskulatur im ganzen Körper. Die Schwangerschaftsmassage verbessert nicht nur die Durchblutung, sondern fördert auch den Stoffwechsel. Eine Fußreflexzonenmassage eignet sich besonders bei Verstopfung, da sie die Verdauung anregt.
Die Reflexzonen für den Uterus, sowie die Akkupunkturpunkte LE3 und BL67 werden vorsichtshalber ausgelassen. Doch selbst bei einer gezielten Massage dieser Punkte, würden  diese sich nur bei latenter Wehenbereitschaft geburtseinleitend auswirken können.

Herzkreislaufsystem
Während der Schwangerschaft erhöht sich das Blutvolumen sowie der Druck der Gebärmutter auf die Blutgefäße des Beckens. Auch die peripheren Blutgefäße sind in dieser Zeit entspannt. Das hat eine verlangsamte Blutzirkulation zur Folge, die die Schwangere insbesondere in den Beinen spürt. Das ist deshalb problematisch, da dadurch Krampfadern, Besenreiser sowie Beinödeme entstehen können.

Auch hier schafft die Schwangerschaftsmassage Abhilfe: Während der Behandlung wird die werdende Mutter in einer speziellen Position gelagert: Die zusätzliche Lymphdrainage kann Ödemen vorbeugen oder bereits vorhandene reduzieren.

Des Weiteren verbessert eine Massage die Blut- und Lymphzirkulation. Dies hat folgende Vorteile:

  • Verringerung von Wassereinlagerungen
  • Vorbeugung von Krampfadern
  • Behandlung vom Carpaltunnelsyndrom (schwangerschaftsbedingt)

Haut
In dieser besonderen Zeit erlangt der Östrogenspiegel der Frau seine größten Werte. Da das Hormon das Bindegewebe entspannt, steigt das Risiko für Risse im Gewebe. Die Schwangerschaftsmassage pflegt die Haut und beugt unter Umständen Hautrisse vor.

Atmung
Vor allem gegen Ende der Schwangerschaft hat die Lunge aufgrund der wachsenden Gebärmutter weniger Platz. Der Brustkorb dehnt sich zur Seite hin aus und kann zu Verspannungen der Zwischenrippen-Muskulatur führen. Außerdem wird das Baby mit fortschreitendem Alter immer mehr Platz im Bauch der werdenden Mutter einnehmen. Dies kann das Zwerchfell zusammendrücken und die Atmung etwas erschweren. Mithilfe der Massagetherapie wird die Blut- und Lymphzirkulation angeregt. Dadurch wird die Sauerstoffversorgung der Zellen und des Gewebes gefördert. Gezielte Massagegriffe zwischen den Rippen sorgen für zusätzliche Entlastung.

Wann sollte eine schwangere Frau auf eine Schwangerschaftsmassage verzichten?
Die Schwangerschaftsmassage bietet für werdende Mütter sowohl physische als auch psychische Vorteile. In manchen Fällen ist eine Schwangerschaftsmassage jedoch kontraindiziert. Hierzu zählen beispielsweise:

  • Blutungen
  • Frühwehen
  • Entzündungen
  • Pilzinfekte und andere Keime
  • Thrombose mit Embolie-Gefahr
  • Und bei allen, generell kontraindizierten Krankheitsbildern, bei denen auch auf eine normale Massage dringend verzichtet werden sollte, wie z.B. eine schwere Herzinsuffizienz, Tumore, Lymphangitis, Herzinfarkt, etc.

Es wird empfohlen, vor Behandlungsbeginn die Therapie mit deinem Gynäkologen zu besprechen.

Fußreflexzonenmassage

Die Fußreflexzonenmassage (FRZM) oder Reflexzonentherapie am Fuß ist ein Verfahren der Naturheilkunde, das auf der Grundlage basiert, dass bestimmte Bereiche oder Punkte des Fußes über feste Verbindungen (“Reflexbahnen”) mit anderen, teils weit entfernten Bereichen des Körpers, vor allem aber mit inneren Organen, in Verbindung stehen.

Hierbei stehen nicht nur die Symptome im Vordergrund.

Die ganzheitliche Betrachtungsweise berücksichtigt auch den Hintergrund, auf dem sie entstanden sind.

Die FRZM arbeitet mit den Selbstheilungskräften des Menschen und erreicht damit auf natürliche Weise eine Umstimmung aller gestörten Lebensfunktionen.

Anwendungsgebiete

  • Schmerzen in Wirbelsäule, Gelenken und Muskulatur
  • Erkrankungen der Verdauungsorgane, Harnwege, Atmungsorgane und der Haut
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Als Begleitung bei Zahnsanierungen, bei Zahnschmerzen
  • Allergien
  • Mangel an Lebenskraft, Unruhezustände, Schlafstörungen
  • Während der Schwangerschaft und nach der Geburt für Mutter und Kind
  • Zur Operationsvorbereitung und –nachsorge
  • Als Begleitung in allen schwierigen und schmerzhaften Lebenssituationen
  • Als Wohlfühlbehandlung und zur Vorsorge und Pflege der Gesundheit

Manuelle Lymphdrainage

Die Lymphdrainage ist eine entstauende Technik, die durch sanfte Griffe auf der Haut den Abfluss der Lymphflüssigkeit fördert.

Zuerst werden die zentralen Lymphknoten mit sanften Kreisen angeregt, anschließend arbeitet sich der Therapeut im Verlauf der Lymphgefäße ins betroffene Gebiet vor.

Durch die Therapie erreichen Sie ein schnelleres, kontinuierliches Abschwellen der betroffenen Region, eine Reduktion des Schmerzes und eine verbesserte Beweglichkeit.

Zur Erhaltung des Behandlungsresultates wird nach der Behandlung eine Bandagierung oder Kompressionsbestrumpfung empfohlen.

Anwendungsgebiete

  • Ödeme nach Brust-Operation und schweren Unfällen
  • Zerrungen
  • Verstauchungen
  • Morbus Sudeck
  • Nachbehandlung von operativen Eingriffen
  • chronisch venöse Insuffizienz
  • Schleudertrauma
  • Kopfschmerzen
  • Migräne

Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)

CMD ist eine verbreitete Funktionsstörung des Kausystems. Für einen beispielsweise aufgrund von Stress verspannten Kiefer ist neben Schmerzen unter anderem das Zähneknirschen bezeichnend.Eine gezielte Massage der Kaumuskulatur verspricht Erleichterung.

Anwendungsgebiete der CMD:

  • Einschränkungen der Bewegung sowie Schmerzen in der Kopf- und Hals-Region
  • verspannter Kiefer begleitet von Schmerzen beim Kauen
  • Reibungen und Knacken im Kiefergelenk beim Sprechen und Kauen
  • Fehlbiss
  • Überbeweglichkeit der Kiefergelenke (Kiefersperre)
  • Unvermögen, den Mund weit zu öffnen
  • Zähneknirschen am Tag oder in der Nacht
  • steife Kaumuskulatur vor allem am Morgen
  • schmerzende Kiefergelenke infolge von Überlastung

Die Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD): von der Ursachenklärung bis zur Therapie
Wie die Bezeichnung bereits vorschlägt, beschreibt die CMD eine Fehlfunktion (Dysfunktion), die Schädel (Cranium) und Unterkiefer (Mandibula) umfasst. In der Praxis kann sie zu einer Beeinträchtigung der Zähne, Kaumuskulatur, Kiefergelenke sowie der neurophysiologischen Steuerung des Kausystems führen. Ebenfalls nachteilig wirkt sich das Krankheitsbild auf die Allgemeingesundheit der Betroffenen aus. In Deutschland leiden laut Schätzungen rund 15 Prozent der Erwachsenen unter einer therapiebedürftigen Störung der Kaufunktion.

Mögliche Ursachen und Auswirkungen der CMD auf den Körper
Auf den Punkt gebracht sind Verspannungen der Kau-, Kopf- und/oder Gesichtsmuskulatur für die Entstehung von Kaufunktionsstörungen verantwortlich. Als potentielle Auslöser gelten seelische Belastungen oder allgemeiner psychoemotionaler Stress, Okklusionsstörungen (Fehlstellungen der Zähne), ein schlecht angepasster Zahnersatz, darunter Implantate und Zahnprothesen sowie eine Zahnabrasion, sprich eine starke Abnutzung der Zähne. Häufig handelt es sich jedoch um ein Zusammenspiel aus mehreren Faktoren.

Die komplexe Symptomatik, die sich nicht selten nachteilig auf die Gesamtgesundheit der Betroffenen auswirkt, ist auf den großen Einfluss der Kaumuskulatur auf den restlichen Körper zurückzuführen. Kommt es hier zu Verspannungen, so lassen Schmerzen in Kiefergelenken, Zähnen, Kopf, Nacken, Gesicht sowie im gesamten Stütz- und Bewegungsapparat nicht lange auf sich warten. Ein wichtiger Hinweis am Rande: Zähneknirschen gilt zugleich als Symptom und Risikofaktor einer CMD. Entsprechend zählen Menschen, die unter häufigem Zähneknirschen leiden, zu den besonderen Risikogruppen für dieses Krankheitsbild, zumal dieses eine Verspannung der Kiefermuskulatur nach sich zieht.

Eine gestörte Kaufunktion und ihre Folgen
Kommt es zu einer Beeinträchtigung der Kaufunktion, so reagieren die beteiligten Muskeln bei dem Versuch, diese auszugleichen, mit Verspannung bzw. Hyperaktivität. Konkret äußert sich dies auf der Seite der Störung durch ein Auseinanderziehen, auf der gegenüberliegenden Seite durch eine „Quetschung“ des Kiefergelenkes. Letztere wiederum löst eine Reihe von Beschwerden, wie beispielsweise Ohrgeräusche, aus. Dass sich diese in der Regel auf der Gelenk-Gegenseite des Störkontaktes zeigen, ist ein Faktum, das eine rasche und eindeutige Diagnose zusätzlich erschwert.

Zu den markantesten Hinweisen auf eine Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) zählen Einschränkungen der Bewegung sowie Schmerzen in der Kopf- und Hals-Region. Ein verspannter Kiefer begleitet von Schmerzen beim Kauen, eine erhöhte Kontaktempfindlichkeit der Kiefergelenke sowie Zahnschmerzen sind nur einige Beispiele.

Weitere denkbare Begleiterscheinungen einer CMD sind:

  • Reibungen und Knacken im Kiefergelenk beim Sprechen und Kauen,
  • Fehlbiss,
  • Überbeweglichkeit der Kiefergelenke (Kiefersperre),
  • Unvermögen, den Mund weit zu öffnen,
  • das bereits erwähnte Zähneknirschen am Tag oder in der Nacht,
  • eine steife Kaumuskulatur vor allem am Morgen,
  • schmerzende Kiefergelenke infolge von Überlastung.

Ebenfalls in Verbindung mit einer Craniomandibulären Dysfunktion können folgende Symptome auftreten:

  • Schluckbeschwerden,
  • Schwindelgefühl,
  • Stimmstörungen,
  • Druckgefühl hinter den Augen,
  • subjektive Ohrgeräusche (Tinnitus) sowie Ohrenschmerzen,
  • emotionaler Stress,
  • Verspannungen und Schmerzen in Nacken, Schultern und Rücken bis hin zu Muskelverhärtungen und -entzündungen.

Craniomandibuläre Dysfunktion: Wissenswertes zur Diagnose
Betroffene, die unter einem oder mehreren der oben aufgeführten Symptome leiden, sollten sich umgehend an ihren Arzt wenden, um eine Verschlimmerung der Beschwerden zu verhindern. Je nach gewähltem Facharzt unterscheidet sich die Diagnostik ein wenig.

Ein Zahnarzt beispielsweise wird bei der Bestimmung des vorliegenden Krankheitsbildes auf eine klinische, instrumentelle und manuelle Analyse der einzelnen Funktionen zurückgreifen. Dabei unterzieht er unter anderem die Mundöffnung, die Kieferbewegungen sowie den Schlussbiss einer genauen Überprüfung. Sind diese mit Schmerzen oder Einschränkungen verbunden, so ist es sehr wahrscheinlich, dass eine CMD vorliegt.

Bei Verdacht auf eine Blockade des Kiefergelenks bietet eine Magnetresonanztomographie (MRT, MRI, Kernspintomographie) weiteren Aufschluss. Für den behandelnden Zahnarzt interessant ist neben der Krankengeschichte auch das aktuelle psychische Befinden der Betroffenen. Der aus dieser umfassenden Analyse hervorgehende Befund dient einer ersten Orientierung.

Verweist er eindeutig auf eine Kaustörung, so kann mit der Therapie begonnen werden. Ist dies nicht der Fall, so dient er als Basis für weitere Untersuchungen, die über die zahnärztliche Diagnose hinausgehen und andere diagnostische Verfahren umfassen.

Behandlungsmöglichkeiten einer CMD
Je nach festgestellter Ursache kommen verschiedene therapeutische Maßnahmen infrage. Im Anschluss an die sogenannte Funktionsdiagnostik wird der behandelnde Zahnarzt in der Regel Schritte einleiten, die einen gleichmäßigen Aufbiss sicherstellen. Aufbissschienen, die individuell anpassbar sind, führen hier die Liste des Therapiekonzeptes an. Dabei besteht das vorrangige Ziel darin, neuromuskuläre Verspannungen zu lösen und auf diese Weise Unregelmäßigkeiten bzw. Störungen im Aufbiss zu beseitigen.

Begleitende Maßnahmen wie medizinische Massagen, Physiotherapie, psychotherapeutische Behandlungen und progressive Muskelentspannung dienen der allgemeinen körperlichen und seelischen Entspannung. Sie wirken nicht nur einem verspannten Kiefer entgegen. Vielmehr lindern sie auch die übergreifenden, gesamtkörperlichen Einschränkungen und Schmerzen, die dieser häufig mit sich bringt.

Zeitigen diese fundamentalen therapeutischen Bemühungen Erfolg, so können weiterführende therapeutische Verfahren eingeleitet werden. Dabei geht es in erster Linie darum, vorliegende Störungen zu beseitigen. Konkret geschieht dies durch die zahnmedizinische Versorgung von Zahnlücken, Zahnschäden und/oder schlecht passenden Kronen oder Füllungen.

Ganz wichtig ist in diesem Zusammenhang ein möglichst rasches Eingreifen, da eine Dysfunktion des Kauapparates eine bleibende Schädigung der Kiefergelenke sowie anderer wichtiger Körperregionen und Funktionen nach sich ziehen kann.

Ebenfalls von essentieller Bedeutung für einen nachhaltigen Behandlungserfolg ist die konstruktive Zusammenarbeit verschiedener medizinischer Fachbereiche sowohl bei der Diagnose als auch der Therapie von CMD. Dazu zählen neben Zahnärzten beispielsweise auch Psychologen, Neurologen, medizinische Masseure, Physiotherapeuten, Orthopäden und HNO-Ärzte. Während Letztere unter anderem für Symptome wie Tinnitus, Schwindel und Ohrenschmerzen zuständig sind, fallen Verspannungen, Muskelschmerzen sowie Beschwerden des Beckens und der Wirbelsäule in den Aufgabenbereich von Spezialisten der Orthopädie und Massage.

Selbsthilfemaßnahmen bei CMD
Dass bei der CMD viele Faktoren eine Rolle spielen, haben wir bereits ausführlich erläutert. Entsprechend ist sowohl bei der Ursachenfindung als auch bei der Behandlung Deine Mithilfe als Betroffener gefragt. Den Anfang macht dabei eine genaue Selbstbeobachtung. In welchen Situationen verspannt sich Dein Kiefer besonders stark? Wann genau stellt sich das Phänomen des Zähneknirschens ein? Wann sind die Schmerzen besonders stark?

Setze in diesen Situationen bewusst auf Entspannung und wende entsprechende Übungen, darunter progressive Muskelentspannung, meditative Übungen etc. regelmäßig zu Hause, im Büro und in der Freizeit an. Identifiziere zudem die Faktoren, die in Deinem Leben für ein Übermaß an Stress sorgen und arbeite im Bedarfsfall mit einem spezialisierten Therapeuten daran, diese abzubauen. Wähle als Ausgleich zum stressreichen Arbeitsalltag entspannende Hobbies und nimm Dir bewusst Zeit für Familie und Freunde.

Viele gute Gründe, die für eine Massage bei CMD sprechen: ein Wort zum Schluss
Ganz im Sinne einer interdisziplinären Behandlung können die Vorteile einer Massage bei CMD gar nicht oft genug betont werden. Wie bereits erläutert geht es hier in erster Linie darum, die Verspannungen, die für die Funktionsstörung des Kausystems verantwortlich sind, zu beseitigen. Die Massage erweist sich hier als besonders sanfte Methode, da sie ihre Wirkung ohne das Risiko starker Nebenwirkungen oder Gegenanzeigen entfaltet.

Für einen maximalen Effekt der Massage bei CMD lässt Du die Massage am besten durch eine professionelle Massagepraxis durchführen. Als Selbsthilfemaßnahme ist es jedoch ratsam, die Massage auch Zuhause anzuwenden. Dein Massagetherapeut zeigt Dir gerne, wie dies funktioniert.

Kiefergelenkschmerzen lassen sich beispielsweise durch eine gezielte Knetmassage in Form von kreisenden Bewegungen an den betroffenen Muskeln und Gelenken reduzieren.
Bei der sogenannten Reibungsmassage wird mithilfe des Zeigefingers sanfter Druck auf den unter dem Muskulus Masseter liegenden Unterkiefermuskel ausgeübt.
Die mit zwei Daumen durchgeführte Dehnungs-Kiefergelenkmassage kann den wohltuenden entlastenden Effekt noch fördern.

Weitere Informationen zu den Vorteilen einer Massage bei CMD sowie Tipps zur Anwendung im Rahmen einer raschen Soforthilfe bei Schmerzen erfahrener Experten erhältst Du in Deiner Massagepraxis.

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